Ein ganzheitlichen Konzept gegen Haarausfall

Einige Wissenschaftler haben heute ein ganzheitliches Konzept entwickelt, das dazu beitragen kann, den Haarausfall zu stoppen und gesunden Haarwuchs zu fördern. Es wird von der Annahme ausgegangen, das Haarausfall, der auf Stoffwechselstörungen, Hormonstörungen oder dem Einfluss von Bakterien und Viren beruht, am besten bekämpft werden kann, wenn man die Ursachen bekämpft.

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Mithin ist es das Ziel einer ganzheitlichen Behandlung, das Gleichgewicht im gesamten Organismus wieder herzustellen. Bei dieser Behandlungsmethode gilt es, verschiedene Strategien zu verbinden:

Gesunde Ernährung

Verzichten Sie so viel wie möglich auf Fast Food und kehren Sie zu einer natürlicheren Ernährungsweise zurück. Frisches Gemüse und Obst, Samen und Nüsse sollten täglich konsumiert werden.

Entsäuerung des Körpers

Wenn Sie sich über einen langen Zeitraum hinaus falsch ernährt haben, kann es zu einer Übersäuerung des Körpers führen, die neben Haarausfall auch Kopf- und Gelenkschmerzen mit sich bringen kann. Basische Bäder, Bitterstoffe und Kräutertees, die im Reformhaus erhältlich sind, dienen dazu, eine Säuregleichgewicht herzustellen.

Darmsanierung

Falsche Ernährung führt zu Ablagerung von Schlacke im Darm(http://www.zentrum-der-gesundheit.de/was-schlacken-bewirken-ia.html). Dadurch können Fäulnisprodukte gebildet werden, die einen negativen Effekt auf das Immunsystem haben und auf diese Weise Haarausfall auslösen können. Die Darmreinigung können Sie mit drei einfachen Schritten vornehmen. Dabei wird Psyllium zum Ablösen der Schlacke zusammen mit Bentonit eingenommen, welches die gelösten Toxine bindet, so dass sie ausgeschieden werden können. Schließlich nehmen Sie ein Probioticum ein, um den Aufbau einer gesunden Darmflora zu unterstützen.

Basische Haarpflegemittel

Basische Haarpflegemittel können zu einem gesunden Nachwuchs der Haare beitragen. Dabei können Sie sich entweder für kommerzielle Produkte entscheiden, die aus natürlichen Rohstoffen hergestellt sind, oder auch auf Hausmittel, wie etwa Brennessel zurückgreifen.

Kopfmassagen

Tägliche Massagen der Kopfhaut tragen dazu bei, die Durchblutung der Kopfhaut zu fördern und die Haarfollikel zu aktivieren. Auf diese Weise wird ein kräftigerer Haarwuchs begünstigt.

Die ganzheitliche Methode hat nicht nur positive Auswirkungen auf den Haarwuchs, sondern kann vielmehr den ganzen Körper regenerieren und zu einer verbesserten Gesundheit und höheren Lebensqualität führen. Somit steht auch der Aufwand in Proportion. Die Mühen, die Sie mit der ganzheitlichen Methode auf sich nehmen, zahlen sich auf vielfache Weisen aus.

So geht der Arzt gegen Haarausfall vor

Wenn Sie schon zahlreiche Hausmittel, Produkte aus der Kosmetikindustrie und andere Mittel gegen den plötzlichen Haarausfall probiert haben, ohne dass Sie Ihren Haarausfall erfolgreich behandeln konnten, sollten Sie sich zum Besuch beim Arzt entscheiden, um den genauen Ursachen auf den Grund zu gehen. Der Arzt unternimmt zunächst eine optische Untersuchung und kann oft beispielsweise kreisrunden Haarausfall oder auch erblich bedingten Haarausfall an bestimmten Ausdünnungsmustern erkennen. Es werden Blutuntersuchungen unternommen, aus den folgendes ersichtlich ist:

  • Blutarmut
  • Eisenmagel
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Chronisch-entzündliche Krankheiten

Darüber hinaus stehen dem Arzt auch noch andere Diagnoseverfahren zur Verfügung. Zu den einfachsten Methoden gehört der Zupftest, bei dem der Arzt vorsichtig an einem Haarbüschel zupft, um festzustellen, wie leicht sich die Haare lösen. Bei der Dermaskopie wird die Kopfhaut unter einem starken Mikroskop betrachtet, so dass der Arzt sich ein genaues Bild über den Gesundheitszustand der Kopfhaut machen kann. Für ein Trichogramm werden 50 -100 Haare mit der Haarwurzel ausgezogen und mikroskopisch untersucht. Beim Tricho-Scan wird prinzipiell die gleiche Untersuchung vorgenommen, wie beim Trichogramm, ohne das dabei jedoch Haar ausgezupft werden muss.

Somit ist das Verfahren für den Patienten weniger schmerzhaft. Die gewonnenen Erkenntnisse helfen dem Arzt dabei, die Ursache für den Haarausfall zu bestimmen und eine Behandlungsmethode vorzuschlagen. Unter Umständen kann es auch zu einer medikamentösen Behandlung des Haarausfalls kommen, die unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden sollte. Bei Männern hat sich die Behandlung mit Finasterid, das ursprünglich zur Behandlung von Vergrößerungen der Prostata(http://www.apotheken-umschau.de/Prostatavergroesserung) entwickelt wurde, als erfolgreich bewiesen.

Für wen kommt eine Haarverpflanzung in Frage

Nicht immer können die unterschiedlichen Therapien zur Bekämpfung von Haarausfall zum Erfolg führen. Dennoch kann der Haarausfall für viele Menschen Grund zum Verlust des Selbstwertgefühls und für Depressionen sein. In solchen Fällen und wenn andere Therapien wie zum Beispiel das Mittel Finasterid versagt haben, sollten Sie über eine Haarverpflazung nachdenken. Welche Resultate von einer Haarverpflanzung zu erwarten sind, hängt zum großen Teil davon ab, wie viel Kopfhaar zum Zeitpunkt des Eingriffs noch vorhanden ist. Es handelt sich dabei grundsätzlich um eine Umverteilung der bestehenden Haarwurzeln, so dass eine große Glatze kaum gedeckt werden kann, wenn nur noch ein schmaler Haarkranz vorhanden ist.Eine solche Transplantation sollten Sie unbedingt von einem erfahrenen Spezialisten vornehmen lassen, der schon etliche Erfolge mit dieser Methode nachweisen kann.

Das fachliche Können des Arztes trägt ebenfalls wesentlich zum Erfolg bei. Die Follikeln werden entweder mit einem Hautstreifen oder als einzelne Grüppchen entnommen. Nun legt der Arzt mit einem Mikrobohrer oder einem winzigen Messer kleine öffnungen im Zielgebiet der Kopfhaut an, wo die Haare eingepflanzt werden. Die Haarverpflanzung ist ein risikoarmes Verfahren, das nur wenige Komplikationen mit sich bringt. Eine leichte Rötung im Bereich der verpflanzten Haare klingt nach einigen Tagen wieder ab. In der ersten Tagen nach dem Eingriff ist es ratsam, keine großen Kraftanstrengungen zu unternehmen und direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden.

Zu beachten:

Die verpflanzten Haare fallen nach ein bis zwei Wochen aus, weil es zu einem kurzfristigen Nährstoffmangel kommt. Kurze Zeit später wachsen jedoch neue Haare nach, die dem Patienten in der Regel bis an sein Lebensende erhalten bleiben.

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Haarverpflanzung nur in Ausnahmefällen. Je nach Klinik und zu behandelnder Fläche müssen Sie mit Kosten zwischen 2,000 und 8,000 Euro für diese Behandlung rechnen.

Gesunde Ernährung gegen Haarausfall?

Haarausfall ist eine Kondition, die viele Menschen betrifft. In der Mehrheit sind Männer von Haarausfall betroffen, doch auch viele Frauen leiden unter einer stets dünner werdenden Haarpracht. Während Statistiken erweisen, dass rund 60 Prozent der Männer unter 50 Jahren und immerhin 20 Prozent der Frauen von diesem Übel betroffen sind. Auch wenn der Haarausfall keine körperlichen Schäden zur Folge hat, so kann er doch für viele Menschen psychische Probleme mit sich bringen, da unser Schönheitsideal mit einer vollen Haarpracht verbunden ist. So ist es nicht verwunderlich, dass Frauen sowie Männer immer wieder auf der Suche nach einer Methode sind, mit der sie dem Haarausfall entgegentreten können.

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Wie kommt der Haarausfall zustande?

Um den Haarausfall zielgerecht bekämpfen zu können, müssen Sie sich zunächst einmal über die Ursache klar werden. Gemeinhin wird angenommen, das der Haarausfall erblich bedingt ist. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Neben dem erblichen oder auch androgenetischen Haarausfall können unter anderem folgende Faktoren eine Rolle spielen:

  • Medikamente wie beispielsweise Beta-Blocker
  • Chemikalien von Styling Produkten
  • Hormonstörungen
  • Hohe psychische Belastung
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Belastung mit Schwermetallen
  • Mangelhafte Ernährung

In Anbetracht der vielfältigen Ursachen, die zu einem Haarausfall führen könnten, sollten Sie sich also nicht unbedingt mit der Erklärung des erblich bedingten Haarausfalls zufrieden geben, sondern einmal weiter forschen, um eine korrekte Behandlungsweise zu finden.

Fehlernährung als Ursache für Haarausfall

Die meisten Menschen ernähren sich heute in einer Weise, die den Körper nur unzureichend mit Vitaminen und anderen Vitalstoffen versorgt. Besonders Personen, die sich einseitig ernähren laufen Gefahr, durch ihre Ernährungsweise den Haarausfall zu begünstigen.Das ist sowohl der Fall, wenn Sie häufig strenge Diäten zum Gewichtsverlust einhalten, oder auch wenn Sie bewusst auf Fleisch, Fisch und Eier in Ihrer Ernährung verzichten. In der gleichen Weise wirken sich auch eine Darm- und Leberkrankheiten auf den Haarausfall aus, die verhindern, das Nährstoffe wie Vitamine der B-Gruppe und Zink vom Körper aufgenommen werden. Während der Schwangerschaft und Stillzeit hat der weibliche Körper einen erhöhten Nährstoffbedarf, so dass in vielen Fällen den Haarwurzeln nicht genug Nährstoffe zugeführt werden können. Auch in diesen Fällen ist Haarausfall oft eine Folge.

Ein weiterer häufiger Grund für den Haarausfall ist chemischer Schaden, den man dem Haar mit Dauerwellen und Haarfarben zufügt. Wenn Sie einen verstärkten Haarausfall bemerken, sollten Sie von diesen Behandlungen für eine Zeit Abstand nehmen und dem Haar die Möglichkeit geben, sich zu regenerieren.

So verläuft der normale Wachstumszyklus des Haares

Ein gewisses Maß an Haarausfall ist völlig normal. Finden Sie täglich also ein paar Haare in Kamm oder Bürste, so ist das kein Grund zur Besorgnis. Erst wenn täglich mehr als 100 Haare ausfallen, kann man von Haarausfall sprechen. Wenn Sie sich einmal mit den verschiedenen Phasen des Haarwachstums beschäftigen, so wird der Grund für den täglichen Haarverlust schnell ersichtlich. Das Haarwachstum unterteilt sich in drei Phasen:

  • Anagenphase ( Dauer 2 bis 6 Jahre)
  • Katagenphase ( Dauer etwa 2 Wochen)
  • Telogenphase ( Dauer 3-4 Monate)

Währen der Anagenphase, in der sich etwa 80 Prozent Ihres Haares befindet, zeichnet sich eine hohe Aktivität in den Haarfollikeln ab und das Haar wächst täglich im Schmitt 0,035cm. Nach Beendigung dieser Phase tritt die Katagenphase ein, in der die Haarfollikel verkümmern und keine Zellteilung mehr stattfindet. Das Haarwachstum kommt zum Stillstand. Schließlich wechseln die Haare in die letzte Phase ihrer Entwicklung über, der sogenannten Telogenphase. Während dieser Phase findet kein Wachstum mehr statt und die Haare machen sich zum Ausfallen bereit. Nach dem Abschluss dieser Phase beginnt der Zyklus wieder von neuem und für das ausgefallene Haar wächst ein neues Haar nach.

Liegt eine Störung des Haarzyklus vor, so befinden sich mehr Haare in der Katagenphase als normal und es können nicht im ausreichenden Maße neue Haare nachwachsen, um den Haarverlust auszugleichen. Es versteht sich, dass die Haarfollikel während der Wachstumsphase mit ausreichenden Nährstoffen und Spurenelementen versorgt werden müssen. Diese Versorgung können Sie am besten durch eine ausgewogene Diät sicherstellen, in der Obst und Gemüse ebenso laut der Seite wie Vollkorn- und Milchprodukte enthalten sind. Mehr dazu auf http://www.experto.de/gesundheit/ernaehrung/gesunde-ernaehrung-vollkorn-und-milch.html, falls Sie sich mit Vollkorn und Milch Ernährung nicht auskennen.

vitaminbWas hilft und was hilft nicht? Haarausfallmittel unter die Lupe genommen

In Anbetracht der großen Anzahl von Menschen, die bemüht sind, ihrem Haarausfall Einhalt zu gebieten, hat sich ein ganzer Industriezweig entwickelt, der eine ganze Reihe von Mitteln anbietet, die versprechen, den Haarausfall zu stoppen. Doch längst nicht alle Mittel halten auch, was sie versprechen.Während Sie nicht auf ein Wundermittel hoffen sollten, so gibt es außer einer gesunden Ernährung doch einige Mittel und Strategien, die sich positiv auf das Haarwachstum auswirken können.

Produkte zur Haarpflege: Speziell Shampoos und Haarspülungen sind oft mit Zusätzen wie Koffein oder Rosmarin versehen. Diese Substanzen regen die Durchblutung der Kopfhaut an und erlauben den Haarfollikeln eine höhere Aktivität. So können die Haare länger in der Anagenphase erhalten werden.

Apfelessig: kosmetische Produkte, die besonders von Frauen zur Haarpflege benutzt werden, können dazu führen, dass sich die Haarfollikel verstopfen. Spülungen mit Apfelessig können dazu beitragen, die Verstopfungen zu beseitigen und somit ein gesundes Haarwachstum fördern.

Vitalstoffe: Die Einnahme einiger Vitalstoffe kann sich ebenfalls positiv auf den Haarverlust auswirken. So dämmt beispielsweise Zink die schädliche Wirkung, die das Hormon Testosteron auf die Haarwurzel ausübt, Biotin sorgt für einen Stoffwechsel, der dem Haarwuchs zuträglich ist und Vitamin B6 verhindert einen zu starken Zinkverlust. In der Apotheke können Sie sich über Nahrungsergänzungsmittel informieren, die diese Stoffe enthalten.

Hausmittel gegen Haarausfall: Kokosöl ist ein altes Hausmittel, das besonders im asiatischen Raum schon seit Jahrhunderten zur Kräftigung des Haares eingesetzt wird. Dazu massieren Sie kleine Mengen von echtem Kokosöl aus dem Reformhaus leicht in die Kopfhaut ein. Unsere Großmütter bevorzugten hingegen eine Packung aus rohem Eigelb, das mit Walnussöl verrührt auf Kopfhaut und Haar aufgetragen und nach etwa einer halben Stunde ausgespült wird.

Ob Sie sich für Haarwuchsmittel aus dem kommerziellen Angebot oder für bewährte Hausmittel entscheiden, bleibt Ihrer eigenen Vorliebe überlassen. Sie sollten jedoch bei keiner Methode Wunder erwarten. Der Erfolg wird nicht von einem Tag auf den anderen sichtbar, sondern stellt sich vielmehr allmählich ein. Deshalb sollten Sie die gewählte Behandlungsmethode auch über mehrere Monate anwenden, um festzustellen, ob sie zum Erfolg führen kann. Der Nachteil dabei ist, dass viele der Mittel, die im Handel angeboten werden, sehr kostspielig sind, ohne das ihre Wirksamkeit garantiert werden kann. Selbst wenn Ihnen ein Mittel empfohlen wird, das bei einer anderen Person ausgezeichnet gewirkt hat, können Sie nicht unbedingt damit rechnen, selbst den gleichen Erfolg zu erzielen.